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Summer School Ecuador - Cuenca und Abschied

Vom 01. bis 18.07. findet die diesjährige DHBW Mosbach Summer School in Ecuador statt. Die Summer School wird in den drei größten Städten Ecuadors (Quito, Guayaquil und Cuenca) in Zusammenarbeit mit einer Sprachschule und zwei Partnerhochschulen der DHBW durchgeführt. Das Programm umfasst neben Vorlesungen und Seminaren an den Universitäten einen 3-tägigen Intensiv-Spanischsprachkurs sowie zahlreiche Exkursionen und ein touristisch-kulturelles Rahmenprogramm. Hier berichten die 15 Teilnehmer, die von Professor Ralf Stiehler begleitet werden, von ihren Eindrücken.

Von Redaktion DHBW Mosbach

#Tag 16, Montag 16.07.: Vorlesungen, Ecuagenera, Gualaceo Chordeleg

Wie gewohnt ging es am Montag zu Fuß zur Universidad de Cuenca, wo wir in unseren zwei Gruppen weiter unsere Spanisch-Kenntnisse vertiefen konnten. Der Anfängerkurs nahm die Regeln für männliche und weibliche Artikel durch, während der Fortgeschrittenenkurs sich mit dem Präteritum und Imperfekt und diversen Sprachübungen befasste.

Im Anschluss folgte eine Vorlesung über Social Corporate Responsibility in Ecuador, die durch viele Beispiele und eine kleine Gruppenarbeit zur Organisation eines umweltfreundlichen Clubs interessant gestaltet wurde.

Highlight des Tages war die Fahrt zur Orchideen-Zucht "Ecuagenera" in Gualaceo mit anschließendem Mittagessen und Weiterfahrt zum UNESCO Weltkulturerbe Chordeleg. Die kleine und gepflegte Stadt ist besonders bekannt für ihren Silberschmuck, sodass wir einen kleinen Shopping-Stop dort einlegten.

Danach ging es zurück zum Hotel und zur individuellen Abendgestaltung.

(Patrizia & Vanessa)

 

#Tag 17, Dienstag, 17.07.: Indurama, Spanisch, Panamahutfabrik, Prof. Baumgart, Sport, Cuy

Nach dem Frühstück ging es sehr früh los zur Firma Indurama, einem Hersteller von Kühlschranken und Herden. Die Tour wurde von dualen Studenten der Firma übersetzt und von zwei Mitarbeitern geführt. Zunächst wurde die Firma vorgestellt und sich über das duale Studium in Ecuador und Deutschland ausgetauscht. Danach ging es in die Produktion: vom Rohmaterial, zu den Einzelteilen bis zur Elektroinstallation und Montage wurden alle Schritte gezeigt.

Nach einer Kaffeepause ging es zum vorletzten Spanischunterricht. Bei mir, in der Anfängergruppe, wurden die Hausaufgabe und gewünschte Ausdrücke (auf, unter, zwischen...) durchgegangen.

Danach wurde von einem deutschen Dozenten der Universität Cuenca eine Vorlesung gehalten: „Die Außenhandelspolitik Ecuadors – ein Neuanfang?“. Zunächst wurden wir über die Geschichte Ecuadors im Hinblick auf Währung informiert und die jetzige Situation der Außenhandelspolitik wurde aufgezeigt. Es war sehr interessant, noch einmal einen anderem Blick auf Ecuador, die Geschichte und den Blickwinkel eines Deutschen mitzubekommen.

Nach dem Mittagessen ging es zu Fuß zu einem Panamahutmuseum. Auch hier wurde uns von der Geschichte über das Ausgangsprodukt zur Herstellung und das Formen des Hutes alles gezeigt. Danach ging es zurück zur Universität und ein Deutsch-Ecuadorianisches Fußballmatch fand statt. Im Gegensatz zur deutschen Nationalmannschaft haben die deutschen DHBWler gewonnen und bekamen sogar einen Pokal. Am Abend wurde in einem Restaurant gegangen traditionelles Essen bestellt: Meerschweinchen. Jedoch wollten, nach dem Anblick des Aufstecken der Meerschweinchen auf die Stäbe und den sich drehenden Meerschweinchen über dem Feuer, nicht alle das traditionelle und teure Essen probieren.

(Luisa)

#Tag 18, Mittwoch, 18.07: Abschied Cuenca, Ingapirca, Party

Am letzten Tag des offiziellen Programms stand zu Beginn der letzte Spanischunterricht auf dem Programm.

In den letzten 1 1/2  Stunden Spanischunterricht dieser Summer School wurde im Anfängerkurs unter anderem noch einmal der Unterschied zwischen „ser“ und „estar“ gezeigt und nach einer kurzen Evaluierung des Summer-School-Programms der Universität Cuenca, begaben sich alle zur Verabschiedung in einen Besprechungsraum, wo wir vom Rektor verabschiedet wurden. Jedem Summer School Teilnehmer wurde dann vom Leiter der DHLA Juan Francisco Cordero ein Abschlusszertifikat übergeben und am Ende bedankten sich die ecuadorianischen Gastgeber bei allen Beteiligten für das Teilnehmen und wünschten uns noch eine schöne restliche Zeit in Ecuador. Im Anschluss daran dankten wir Herr und Frau Stiehler für die tollen drei Wochen und die unvergesslichen Erlebnisse in Ecuador.

Nach einer kleinen Kaffeepause machten wir uns mit dem Bus auf den Weg nach Ingapirca – einer Ausgrabungsstätte bzw. Ruine der Cañari und Inka. Dort angekommen gab es in einem altertümlichen Kolonialhaus leckeres Mittagessen. Hier konnte man Alpakas, Schweine und Gänse auf einer Weide streicheln und füttern. Nicht weit unterhalb des Kolonialhauses lagen die Ruinen der Cañari und Inka. Mit unserem persönlichen Guide lernten wir etwas über das Leben in der Vorkolonialzeit und konnten die Baukunst der Cañari und Inkas bestaunen. Außerdem konnten alle noch einmal die einzigartige Landschaft Ecuadors genießen, auf 3150m Höhe grüne Weiden mit Kühen zu sehen gibt es auf der Erde nicht allzu häufig.

Nach der 1 1/2 stündigen Rückfahrt zum Hostal in Cuenca wurden die ersten Koffer gepackt, da es für einige von uns am nächsten Morgen mit privaten Plänen weiterging.

Als Abschiedsgeschenk der Studenten aus Cuenca wurden wir alle zum Essen eingeladen und anschließend zu einer eigens für uns organisierten Hausparty gefahren, wo wir zum letzten Mal gemeinsam einen geselligen Abend verbracht haben.

(Georg)

DHBW Mosbach Summer School Ecuador

Die DHBW Mosbach bietet für alle Jahr- und Studiengänge eine exklusive Summer School in Ecuador/Südamerika an. Das Land ist durch seine Vielfalt an Landschaften und Kulturen auf engstem Raum eines der faszinierendsten Reiseziele in Südamerika.

Mehr Informationen zur Summer School gibt es auf der Webseite.

Cuenca, Ecuador