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Rückkehr in die Heimat

Seit einer Woche bin ich nun wieder in Deutschland und habe schon schnell den alten Alltag wiederentdeckt. Man braucht etwas Zeit um die vergangenen Monate wirklich realisieren zu können. Mein dritter Blogbeitrag fasst die vielen Eindrücke und Erlebnisse aus meinem Auslandssemester ein letztes Mal zusammen (den ersten Blogbeitrag findet ihr hier, den zweiten hier).

Von Redaktion DHBW Mosbach

Vor fast genau fünf Monaten startete meine Reise in die Ungewissheit. Weit weg von zuhause, fast ausschließlich unbekannte Gesichter, Wohnung finden, Freunden finden und auch noch alles auf Englisch. Das waren ganz grob meine Gedanken kurz vor der Abreise und vor allem auf dem Hinflug. Fünf Monate später wünsche ich mir genau diesen Zeitpunkt der Hinreise zurück!

Das Auslandssemester in Australien war für mich eine unglaubliche Erfahrung, welche jeder Student, falls er die Möglichkeit hat, auf jeden Fall machen sollte.

Surfers Paradise ist dafür der optimale Ort. Strand und Meer vor der Tür, 20 Minuten mit der Straßenbahn in die Uni, fast jeden Tag strahlender Sonnenschein und die Partys direkt vor der Haustüre (genauere Beschreibung gibt es in den vorherigen Berichten).

Die Griffith University zählt nicht umsonst zu den Top 100 Unis weltweit. Sie bietet wirklich sehr viel. Wie schon zuvor in Berichten beschrieben ist das System etwas anders als in Deutschland aber dadurch nicht schlechter. Beide Bildungswege haben ihre Vor- und Nachteile. Der größte Vorteil in Australien ist, dass die finale Prüfungsphase entspannter ausfällt, da die Note sich aus Arbeiten über das gesamte Semester zusammensetzt (variiert natürlich je nach Kurswahl).

Das Beste in den fünf Monaten waren die Leute, welche ich kennenlernen durfte. Tatsächlich habe ich vorher nicht erwartet, dass ich in dieser Zeit solche guten Freundschaften entwickeln. Rückblickend kann ich sagen, dass ich kaum ein Abend alleine zuhause verbracht habe. Fast täglich traf man sich am Strand, in der Uni, zum Essen oder zum Ausgehen.

Das Reisen gehört natürlich auch mit zum Studieren im Ausland. Neben Neuseeland habe ich Sydney, Melbourne sowie einen Trip über zehn Tage nach Cairns erlebt.

Eines meiner Ziele für während des Auslandsaufenthaltes war es auch meine Englischkenntnisse zu verbessern. Anfangs brauchte ich wirklich etwas Zeit um den Professoren während der Vorlesung zu folgen. Das legt sich nach den ersten paar Wochen aber schnell.

Mein Fazit fällt am Ende offensichtlich sehr positiv aus. Eine unglaubliche Reise geht nun zu Ende, aber eine Erfahrung, die einem niemand mehr nehmen kann, bleibt.

Die Christian Bürkert Stiftung

Das Stipendium der Bürkert Stiftung, welches in Zusammenarbeit mit der Stiftung Pro DHBW Mosbach verliehen werden kann, fördert Studierende aus dem Bereich Technik während ihres Auslandssemesters. Die Stipendiaten zeichnen sich insbesondere durch ihr fachliches Können aus, setzen sich persönlich für die Belange der Allgemeinheit ein und sind sozial engagiert, an der DHBW oder auch außeruniversitär. Des Weiteren wird bei der Vergabe der finanzielle Bedarf der Studierenden berücksichtigt.

Weitere Informationen zur Christian Bürkert Stiftung gibt es hier.

Griffith University, Brisbane, Australien