// Juniorakademie an der DHBW Mosbach

Mit 400 Lötstellen und einer Programmiersprache zum eigenen Roboter

Viele Menschen stellen sich unter einem Roboter eine menschenähnliche mobile Maschine mit teilweise übermenschlichen Fähigkeiten vor. Der überwiegende Teil aller Roboter arbeitet jedoch eher unspektakulär als stationärer einarmiger Industrieroboter in den Fertigungshallen vieler Firmen, sowie seltener als Haushaltsroboter oder Spielroboter.

Von Redaktion DHBW Mosbach

In der Junior-Akademie lernten zwölf Jugendliche mit einem kleinen Roboterbausatz, wie Roboter funktionieren und wie man sie programmiert. „Die Schüler benötigen etwa 2 Tage um die 400 Lötstellen des Roboters mit seiner Kuppel, den zwei Fühlern, vier Tastsensoren und der Infrarotsensorik zu realisieren“, erklärte Dr. Reinhard Reimann, Professor für Mechatronik an der DHBW Mosbach.

Der externe Dozent Dr. Henning Wende zeigte den Jugendlichen anschließend die Programmiersprache C++. Damit entstand schrittweise das Programm zur Steuerung des Roboters. Die Roboter konnten dann einfache Aufgaben erledigen: einer gezeichneten Linie folgen, Hindernissen ausweichen oder Figuren fahren. Am letzten Tag erfolgte dann eine Wettfahrt bei der aim, die den am zuverlässigsten programmierten Roboter ermittelte.

Die fünftägige Akademie ist eine Kooperation der DHBW Mosbach und der Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken (aim).