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Mein Auslandssemester in den USA

Hey, what´s up? Ich heiße Denis und studiere International Business an der DHBW Mosbach am Campus Bad Mergentheim. Doch für die aktuelle Theoriephase hat es mich in das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, genauer gesagt in den Staat Oregon, verschlagen. Hier verbringe ich mein Auslandssemester an der Oregon State University-Cascades Campus in der wunderschönen Stadt Bend.

Von Redaktion DHBW Mosbach

Was hat mich motiviert, ein Auslandssemester zu absolvieren?

Es war schon immer mein Traum, für einen längeren Zeitraum im Ausland zu leben. Ein Auslandssemester ist dabei eine super Gelegenheit ein anderes Land, seine Kultur sowie neue Leute kennenzulernen und ganz nebenbei auch noch seine Fremdsprachen-kenntnisse aufzubessern. Da ich schon viele positive Geschichten über einen Aufenthalt in den USA und ganz besonders über Bend gehört habe, war für mich klar: Da möchte ich hin!

Die ersten Tage in den USA

Die Eingewöhnung fiel mir nicht schwer. Die Leute hier sind sehr hilfsbereit und aufgeschlossen. Es kommt häufig vor, dass man mit Fremden in alltäglichen Situationen ins Gespräch kommt. Viele Leute sprechen auch über ihre eigenen Wurzeln und es ist interessant zu hören, wie viele Menschen hier Vorfahren oder Verwandte in Deutschland haben. Diese Neugier hat es mir sehr angetan.

Ein paar Tage nach meiner Ankunft, habe ich auch meine beiden „roommates“ kennengelernt. Wir haben ziemlich schnell festgestellt, dass wir ähnliche Interessen, wie Wandern oder verschiedene Sportarten haben. Außerdem konnten wir uns über Football unterhalten. Dabei konnte ich meine „deutschen“ Kenntnisse über die amerikanische Nationalsportart erweitern.

Was ist der größte Unterschied im Vergleich zur DHBW?

Auch wenn die Länge des „Spring Term“ mit zehn Wochen ähnlich ist, wie die Theoriephase in Bad Mergentheim, sind die Phasen hier als Vollzeitstudium organisiert. Im Gegensatz zur DHBW wurde der Stundenplan nicht für einen zusammengestellt, sondern man musste selbst aktiv werden und sich für die entsprechenden Kurse einschreiben, was jedoch ohne Probleme funktioniert hat. Die Vorlesungen finden hier nicht ganztägig in Blocks statt wie an der DHBW, sondern die Kurse sind über die Woche verteilt. Ähnlich wie in der Schule, besucht man dann jede Woche die selben Veranstaltungen. Dadurch entstehen mehr „Freistunden.“ Diese kann man gut nutzen, um die Umgebung und die atemberaubende Natur Oregons zu erkunden. Jedoch hat man, anders als an deutschen Hochschulen, neben den Klausuren regelmäßig kleinere „Hausaufgaben“, wie Quizze oder Texte abzugeben, die benotet werden. Das ist ein interessantes Modell, da so die Endnote nicht nur von einer finalen Klausur abhängt.

Was war der größte „Kulturschock“ bis jetzt?

Im Großen und Ganzen, ist die Art zu Leben ähnlich zu Deutschland, obwohl man die Leute als entspannter beschreiben könnte. Ein Moment, der mich jedoch zum Staunen gebracht hat, war der erste Einkauf in einem Walmart. Während deutsche Supermärkte eher kleiner sind, kämpft man sich hier bei seinem Einkauf durch fast endlose Regalschluchten und hat ganz nebenbei noch die Möglichkeit, zu dem integrierten „McDonalds“ oder einem „Starbucks“ zu gehen.

The DHBW Exchange Scholarship

The DHBW Exchange Scholarship is provided by the DHBW-Stiftung / DHBW Foundation. With the help of financial contributions from companies and private individuals, the DHBW Foundation’s goal is to strengthen the profile and expertise of the Baden-Wuerttemberg Cooperative State University and to give further impetus to teaching and research. By awarding the DHBW Exchange Scholarship, the Foundation wants to support our efforts to further the university’s internationalization. 

DHBW Mosbach has decided to award this scholarship to two students from Oregon State University, Cascades Campus, Bend coming to DHBW Mosbach, as well as two DHBW Mosbach students, spending one semester at OSU Bend.

More information on the DHBW Foundation can be found here.

Oregon State University - Cascades Campus