Mein Auslandspraxissemester in Schweden - Teil 3

Meine Praxisphase in Schweden neigt sich nun nach 2,5 Monaten dem Ende. In meinem letzten Blogbeitrag möchte ich auf meinen typischen Tagesablauf eingehen. Wie bereits in einem meiner letzten Beiträge erwähnt arbeite ich in Göteborg für die SKF AB in der Abteilung Additive Manufacturing.

Von Redaktion DHBW Mosbach

Die Fabrik liegt etwas außerhalb von Göteborg, ist aber dennoch gut mit dem Bus zu erreichen. Bei schönem Wetter habe ich es allerdings immer bevorzugt mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, da das für mich doppelt so schnell war, als mit dem Bus zu fahren. Generell kann man sagen, dass das Netz bestehend aus Bussen, Straßenbahnen und Fähren gut ausgebaut ist und man bequem überall hin kommt. Wer hingegen etwas mehr Flexibilität möchte, sollte sich auf jeden Fall ein Fahrrad besorgen. Angekommen auf der Arbeit war eines meiner ersten Tätigkeiten das Checken der 3D-Drucker. Anschließend wurde kurz mit dem Vorgesetzten besprochen, auf welchen Projekten welche Priorität liegt und wie der aktuelle Stand der Projekte ist.

Mittagessen wurde mir in der SKF Kantine gestellt und zusammen mit den Kollegen gegessen, um Kontakte zu knüpfen und sich zu unterhalten. Genaueres kann ich zu meinem Tag in der SKF nicht sagen, da in dieser Abteilung eine sehr hohe Variation herrscht. Damit will ich sagen, dass immer etwas Unvorhergesehenes passiert, mit dem man nicht gerechnet hat. Allgemein finde ich das gut, da dadurch nie Langeweile aufkommt und man sich schnell einen Einblick in die verschiedenen Bereiche der Abteilung verschaffen kann.

Nach der Arbeit habe ich fast täglich das Fitnesscenter, das mit dem Fahrrad nur 5 min von der SKF entfernt ist besucht. Dieses Fitnesscenter ist sehr gut ausgestattet und war nie überfüllt.

Auf dem Nachhauseweg wurden anschließend noch die letzten Besorgungen erledigt, bevor man sich dann Zuhause angekommen etwas zu essen kocht. Im weiteren Verlauf des Abends kann man sich dann entweder mit Freuden treffen, ein wenig in der Stadt oder einer der vielen Parks spazieren gehen, das Kino besuchen oder vieles mehr.

Zum Schluss muss ich noch hinzufügen, dass gegen Ende meines Aufenthalts im August das Wetter deutlich schlechter wurde. Der Wind wurde stärker und es regnete häufiger. Aufgrund des starken Winds, der für Göteborg üblich ist regnet es quasi von allen Seiten, weshalb ein Regenschirm nicht immer die beste Lösung ist. Wasserdichte Schuhe sind absolut Pflicht und die Einheimischen habe anstelle des Regenschirm meistens einen Regemantel aus Gummi, der sie von Wind und Wetter schützt.

Da die Lebenskosten hier in Schweden im Vergleich zu Deutschland deutlich höher sind hat mir die finanzielle Unterstützung von Erasmus sehr geholfen. Ohne diese hätte ich nicht so viel Reisen können und es hätte den ganzen Aufenthalt deutlich komplizierter gemacht.

Anbei noch Bilder meines Besuchs in Stockholm, was ich nur empfehlen kann.

Auslandspraktikum mit Erasmus+ (SMP)

Ein weiteres Programmziel von Erasmus+ ist es, Studierenden während ihres Studiums oder unmittelbar im Anschluss an ihr Studium (Graduierte) praktische Berufserfahrung im europäischen Ausland zu ermöglichen und dabei die internationale Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen zu fördern.

Studierende können während des Auslandspraktikums ihre persönlichen Fähigkeiten und fachlichen Kenntnisse durch praktische Berufserfahrungen erproben und ausbauen.

Studierende, die ein studienbezogenes Praktikum für einen Zeitraum von mindestens 2 Fördermonaten (60 Tage) aber maximal 3 Fördermonaten (90 Tage) im europäischen Ausland absolvieren, können dafür eine Erasmus+ Förderung beantragen.

Weitere Information über Erasmus+ Förderung finden Sie hier.

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