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Hola Mexico

Mein Name ist Leander und studiere Wirtschaftsingenieurswesen im vierten Semester. Zurzeit bin ich an der Tecnologico de Monterrey in Querétaro, Mexiko.

Von Redaktion DHBW Mosbach

Am 2. Januar ging es für mich los nach Mexiko. Die wohl größte Erwartung war etwas neues zu erleben, worauf ich mich auch am meisten freute. Zusammen mit zwei anderen Jungs aus meinem Studiengang bin ich in den Flieger gestiegen und als wir ankamen, sind wir zusammen in unsere neue Wohnung gegangen, die wir uns vorher über eine Facebookgruppe gesucht hatten.

Wir mussten erstmal richtig ankommen. Allerdings haben wir schnell gemerkt, dass die Wohnung für niemanden von uns richtig passt und wir nicht fünf Monate dort bleiben wollen. Also haben wir uns vor Ort eine neue Unterkunft gesucht. Das ist hier in Mexiko überhaupt kein Problem und vermutlich so einfach wie in einem Restaurant etwas zu Essen zu bestellen. In der neuen Wohnung fühlten wir uns auch direkt wohl.

Die beiden ersten Tage hatten wir an der Uni eine Art Einführung und Kennenlernen mit allen neuen Internationalen Studenten. Hier wurden direkt neue Kontakte geknüpft, die auch durchaus noch bestehen. Als „Fremder“ in Mexiko anzukommen ist überhaupt kein Problem. Jeder ist aufgeschlossen und bereit zu helfen. Man ist, wenn man an deutsche Verhältnisse gewöhnt ist, sogar etwas überrumpelt, da man nicht mit so viel Offen- und Herzlichkeit rechnet.

Die ersten normalen Tage mit Vorlesung an der Uni waren wieder etwas ganz anderes. Im Vergleich zur DHBW in Bad Mergentheim erwartete mich hier ein völlig anderes Studentenleben. Die Vorlesungen sind relativ kurz (die meisten 90 Minuten) und man hat viel Pausen zwischen den verschiedenen Fächern. Das merkt man allerdings kaum. Auf dem Campus der Uni findet man alles vor, um sich zu beschäftigen. Verschiedene Essensmöglichkeiten und auch ein kleiner Supermarkt sind auf dem Gelände verteilt. Zusätzlich gibt es unzählige Sportangebote, die man nutzen kann, und auch ein großes, sehr modernes Fitnessstudio. Im Vergleich zu Deutschland hat man viele Hausaufgaben und Projekte, die man mit Anderen erledigen muss. Diese sind oft zeitaufwendig, aber sie werden auch bewertet und es ist somit relativ leicht, gute Noten in einem Fach zu bekommen.

Außerhalb der Uni gibt es auch viele Angebote um sich zu beschäftigen. Etliche Gruppen organisieren Veranstaltungen an den Abenden und auch Wochenendausflüge in andere Städte. Aus diesem Grund waren wir fast gar kein Wochenende zu Hause. Auf diesen Trips sind immer viele internationale Studenten dabei, wodurch man sich immer besser kennenlernt.

Mexiko ist super gastfreundlich und es fällt jemandem unglaublich leicht, sich angekommen zu fühlen. Trotz allem bin ich auch froh mit zwei Jungs aus Deutschland hier angekommen zu sein und somit ein wenig „Gewohnheit“ zu haben. Die ersten Tage sind viele Eindrücke und es fällt einem etwas leichter, wenn man dies teilen kann.

Bis jetzt bereue ich auf keinen Fall, nach Mexiko gekommen zu sein.

Mehr zu meinem neuen Alltag wird in meinem nächsten Blogbeitrag stehen.

Grüße aus Mexiko!

Leander

Die Christian Bürkert Stiftung

Das Stipendium der Bürkert Stiftung, welches in Zusammenarbeit mit der Stiftung Pro DHBW Mosbach verliehen werden kann, fördert Studierende aus dem Bereich Technik während ihres Auslandssemesters. Die Stipendiaten zeichnen sich insbesondere durch ihr fachliches Können aus, setzen sich persönlich für die Belange der Allgemeinheit ein und sind sozial engagiert, an der DHBW oder auch außeruniversitär. Des Weiteren wird bei der Vergabe der finanzielle Bedarf der Studierenden berücksichtigt.

Weitere Informationen zur Christian Bürkert Stiftung gibt es hier.