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“Halbzeit – Spring Break“

An fast jeder Universität in Amerika gibt es im Frühlingssemester eine Woche Ferien – Die „spring-break“- Ferien. Nach dem ganzen Lernstress für die Mid-Terms (Klausuren in der Mitte des Semesters) ist das ein guter Zeitpunkt um die inneren Akkus wieder aufzuladen. Gerade für Austauschstudenten ist das auch die beste Zeit um ein bisschen das Land zu bereisen. Wenn man als Student auch gerne am Nachtleben teilnimmt sollte man dafür aber auf jeden Fall 21 Jahre alt sein. Denn (fast) alle Clubs und Bars in Amerika lassen nur Leute rein die 21 Jahre und älter sind.

Von Redaktion DHBW Mosbach

Wir planten die großen Städte rund um die Central Connecticut State University zu besichtigen. Ganz gut gelegen kam auch, dass ich pünktlich zu Anfang der Spring-Break Ferien meinen 21 Geburtstag hatte und es somit für mich dann auch erlaubt war, am Nachleben in den USA teilzunehmen. Da mein Geburtstag am Samstag vor den Ferien war, feierten wir in meinen 21. Geburtstag im Mohegan Sun hinein. Das Mohegan Sun ist ein typisches amerikanisches Casino in Connecticut, das zudem auch noch das Drittgrößte in der ganzen USA ist. Es war wirklich erstaunlich dort den Abend zu verbringen, denn amerikanische Casinos sind nicht einfach nur Casinos mit Spielautomaten. Ein Casino wie dieses ist eher wie ein ganzer Erlebnispark. Es gibt dort neben riesigen Shopping-Malls, Kinos und Theatern auch Hotels, Restaurants, Bars, Nachtclubs und auch einen Wasserpark.

Am Tag darauf fuhren wir weiter nach Boston. Vor allem wenn man an der Ostküste in den USA studiert, ist Boston schon fast ein Pflichtprogrampunkt. Man lernt dort viel über die amerikanische Zeitgeschichte [Boston-Tea-Party, „No Taxation without Representation“, The Siege of Boston (Begin der amerikanischen Revolution), etc.] kennen und kann neben dem ganzen Nachtleben auch mal in die amerikanische Kultur am Tage eintauchen.

Nach Boston verbrachten wir dann noch 2 Nächte in New York. Dabei muss man sagen, dass man in drei Tagen nur das wesentliche von New York besichtigen kann. Um ganz New York zu besichtigen, sollte man sich auf jeden Fall mindestens eine Woche Zeit nehmen.

Passend zu Spring-Break hatten wir fast die ganze Woche hervorragendes Wetter, was Städtetrips auch gleich noch viel schöner macht.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass man gerade als Maschinenbaustudent im Ausland diese Woche Spring-Break ausschließlich für Urlaub nutzen sollte! Denn während dem normalen „Unibetrieb“ hat man so viel zu tun, dass auch die Wochenenden fast nur aus Lernen und Hausaufgaben bestehen. Da kommt es wirklich gut gelegen, dass in der Mitte des Frühlingssemesters eine Woche Pause eingeplant ist, um nicht nur die ganze Zeit den Campus zu sehen.

Das Stipendium der Bürkert Stiftung, welches in Zusammenarbeit mit der Stiftung Pro DHBW Mosbach verliehen werden kann, fördert Studierende aus dem Bereich Technik während ihres Auslandssemesters. Die Stipendiaten zeichnen sich insbesondere durch ihr fachliches Können aus, setzen sich persönlich für die Belange der Allgemeinheit ein und sind sozial engagiert, an der DHBW oder auch außeruniversitär. Des Weiteren wird bei der Vergabe der finanzielle Bedarf der Studierenden berücksichtigt.

Weitere Informationen zur Christian Bürkert Stiftung gibt es hier.

 

Central Connecticut State University (USA)