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Halbzeit in Thailand!

Hallo aus Thailand,

Mein Name ist Kevin und ich bin 24 Jahre alt. Ich studiere an der DHBW Mosbach – Campus Bad Mergentheim in Kooperation mit dem Unternehmen SKF in Schweinfurt den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt internationales technisches Vertriebsmanagement (ITV). Im Rahmen meines 4. Theoriesemesters habe ich mich dazu entschieden ein Auslandssemester an der Mahidol University in Thailand zu absolvieren. Meinen ersten Blogbeitrag habe ich vor wenigen Wochen schon verfasst, in welchem ich meine ersten Tage und Eindrücke in Thailand am Mahidol University International College (MUIC) geschildert habe. In diesem Beitrag möchte ich meine bisherigen Erfahrungen, meinen Unialltag und wie es ist in einer anderen Sprache zu studieren mit euch teilen.

Von Redaktion DHBW Mosbach

Studieren auf Englisch

Wie schon in meinem ersten Blogbeitrag angesprochen hatte ich anfangs Bedenken den Vorlesungen auf Englisch folgen zu können, allerdings kann ich jetzt nach 6 Wochen Thailand behaupten, dass es keinerlei Probleme darstellt und meine anfänglichen Bedenken unbegründet waren. Natürlich werden in einigen Vorlesungen, wie zum Beispiel in Accounting, Fachbegriffe verwendet die man bisher noch nicht im Englischen verwendet hat, aber ich bin der Meinung, dass man diese Begriffe ebenfalls im Deutschen hätte lernen müssen. Skripte und Aufgabenstellungen sind leicht verständlich und unsere Midterms (Prüfungen in der Mitte des Semesters) waren auch ohne größeren Probleme zu bewältigen, wenn man sich ein paar Tage vor den Prüfungen intensiv damit beschäftigt hat. Den Vorlesungen an der MUIC kann man gut folgen, da alle Dozenten nahezu perfektes Englisch sprechen. Ich hoffe ich konnte in diesem Absatz davon überzeugen, dass die englische Sprache keinerlei Ausschlusskriterium für ein Auslandssemester sein sollte!

Alltag an dem Mahidol University International College

Wie sieht ein typischer Universitätsalltag in Thailand aus? Eigentlich nicht wirklich anders als in Deutschland!

Vorlesungen an dem jeweiligen Tag besuchen, Essen gehen, Hausaufgaben/Gruppenarbeiten für den nächsten Tag erledigen und dann seine Freizeit genießen. Wir haben unsere Kurse (Marketing, Logistik, Physik und Rechnungswesen) so gelegt, dass wir jeden Tag (bis auf Montag) um 8 Uhr in der Vorlesung sein müssen. So bleibt uns auch eine gewisse Zeit, selbst wenn wir bis 14 Uhr Vorlesung haben, um am Pool zu entspannen oder uns für Gruppenarbeiten zu treffen. Um 7:30 Uhr fährt ein kostenloser Shuttleservice unserer Unterkunft „The September Salaya“  zum Campus, also hat man morgens noch genügend Zeit sich ein Kaffee zu kaufen bevor die Vorlesung startet. Nach den Vorlesungen gehen sehr viele Austauschstudenten in einem kleinen thailändischen Restaurant direkt gegenüber von dem September Salaya essen oder trinken einen Smoothie für umgerechnet knapp 80 Cent. Gestärkt durch das leckere Essen setzen wir uns meistens an Projekte/Hausaufgaben die häufig in der Gruppe bearbeitet werden müssen. So haben wir unter der Woche zwar recht viel zu tun, aber so bleibt am Wochenende mehr Zeit um Thailand zu erkunden. Die Abkühlung im Pool ist nach getaner Arbeit natürlich eine willkommene Abwechslung. Abends oder auch nachts hat Salaya mit Night-Markets auch einiges zu bieten, wo wir gerne mal den Tag mit einem Bier ausklingen lassen.

Unterschiede zur DHBW

Wie in meinem ersten Blogbeitrag erwähnt ist die Größe der Universität in Thailand wohl der größte Unterschied zur DHBW in Bad Mergentheim. Ich habe es selbst zur Halbzeit meines Auslandssemesters noch nicht geschafft alles von dem Campus zu sehen. Zum Schulischen ist zu sagen, dass der „workload“ während des Semesters wesentlich höher ist, da man einige Projekte, Präsentationen und Hausaufgaben für die verschiedenen Kurse vorbereiten muss. Außerdem fließen diese Aufgaben schon in die Gesamtnote mit ein, weshalb die Abschlussprüfung (final exams) oftmals nur 35-40% der Gesamtnote ausmacht. Die Vorlesungsräume kann man sich ähnlich die der DHBW vorstellen. Kleinere Kurse bestehend aus 30-40 Personen und in jedem Raum ist eine sehr gute technische Ausstattung vorhanden.

Ich hoffe ich konnte einen kleinen Einblick in meinen Alltag geben und euch die Angst vor dem Studieren im Ausland nehmen! Bis zu meinem 3. Blogbeitrag!

Das Stipendium der Bürkert Stiftung, welches in Zusammenarbeit mit der Stiftung Pro DHBW Mosbach verliehen werden kann, fördert Studierende aus dem Bereich Technik während ihres Auslandssemesters. Die Stipendiaten zeichnen sich insbesondere durch ihr fachliches Können aus, setzen sich persönlich für die Belange der Allgemeinheit ein und sind sozial engagiert, an der DHBW oder auch außeruniversitär. Des Weiteren wird bei der Vergabe der finanzielle Bedarf der Studierenden berücksichtigt.

Weitere Informationen zur Christian Bürkert Stiftung gibt es hier.

 

Mahidol University International College
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07.03.2019 12:31
Viel Spaß weiterhin!