// #TECHIEABROARD

Ein endloses Abenteuer

Mein Name ist Gabriela und ich bin 20 Jahre alt. Seit Oktober 2017 studiere ich an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg am Standort Bad Mergentheim Wirtschaftingeneuerwesen mit der Vertiefung Internationales Vertriebsmanagement. Gerade verbringe ich ein Auslandssemester im wundeschönen Technologico de Monterrey in Queretaro, Mexiko.

Von Redaktion DHBW Mosbach

#Orientation Days

Wir wurden mit so viele Liebe und Begeisterung in der Universität empfangen. Der erste Tag war von der Studentenorganisation IPO organisiert.  Er hatte  die Einführung in das Studentenleben auf dem Campus zum Ziel. Uns wurden die Mitglieder der Studentenorganisation, die verschiedenen Plattformen, die Bibliothek, die Praktikumsmöglichkeiten und die Gestaltung des Campuses auf eine interessante und unterhaltsame Weise vorgestellt. Anschließend haben wir eine kulturelle Einführung bekommen, bei der wir mexikanisches Essen kosten konnten und die wichtigsten umgangssprachigen Ausdrücke lernten. Zusätzlich wurden uns auch wichtige Traditionen in der Familie und unter Freunden erläutert. Das Moto des zweiten Tages hieß „Warm Up“. Für dieses wurden wir in Teams aufgeteilt. Wir hatten Missionen, die wir erfühlen sollten. Die Aktivitäten waren nicht nur richtig lustig, sondern gaben uns auch die Möglichkeit, mit Mexikanern in Kontakt zu kommen und mehr über die Universität und das Studentenleben zu erfahren.  Ich war angenehm überrascht, wie viele Mühe und Gedanken sich die Einheimischen für die internationalen Studenten gemacht haben.

#DHBW Mosbach <-> Tec de Monterrey

Der erste Unterschied zwischen den beiden Universitäten kann man in dem Vorlesungsplan finden. In TEC habe ich 12 Stunden Vorlesungen pro Woche, im Vegleich zu Deutschland, wo wir 30 Stunden hatten. Außerdem belege ich zusätzich den grundlegenden Spanischkurs. Es ist mein Traum, Spanisch zu lernen, seitdem ich ein kleines Kind war. Deswegen bin ich so froh, dass die Gelegenheit besteht, meinen Traum zu erfüllen, auch wenn das bedeutet, 6 Stunden länger in der Woche in der Unversität zu verbringen.  Mein Stundenplan ist jeden Tag anders. Am Montag und Donnerstag habe ich zwei Vorlesungen – Electricity und Magnetism morgens und Spanisch nachmittags. Am Mittwoch habe ich nur vormittags - Marketing und Financial Statement Analysis. Am Dienstag und Freitag – nur nachmittags – Spanisch und Produktionsmanagament. Die Vorlesungen dauern nur 1,5 Stunden und zwischen ihnen gibt es lange Pausen, zum Essen gehen oder um sich mit einem von den vielen Sport- und Kulturkursen zu beschäftigen. Ich habe mich für die Ballsaaltanzen, Lateintanzen und Hip- Hop entschieden. Zusätzlich habe ich mich für einen Sportpass angemeldet, mit dem ich alle Sportkurse besuchen darf, ohne dass ich mich dafür anmelde.  Ein anderer wichtiger Unterschied zwischen der dualen Hochschule und der mexikanischen Universität, ist, dass hier man viele Hausaufgaben und Projekte machen muss, zusätzlich zum Unterricht. Außerdem wird die Note in dem Fach nicht nur durch die Endklausur bestimmt, sondern auch von den Tests und Quizzes, die man während des Semesters schreibt. Mir gefällt der Fakt, dass die Studenten hier über eine enorm große Freiheit verfügen. Alle können selbst ihre Kurse wählen, die sie für ihren Studiengang brauchen und haben auch die Chance, sich von den vielen Aktivitäten für diese zu entscheiden, die am besten zu Ihnen passen.

#Eine typische Woche in Mexiko

Jeder Tag und jede Woche in Mexiko verläuft anders. Die Leute hier mögen die Standarte und die Routine nicht. Alles ist spontan und gelassen,woran man sich hier gewöhnen muss. Die Vorlesungen bleiben in jeder Woche gleich aber die Aufgaben und Aktivitäten, die wir im Unterricht bekommen, sind wirklich abwechslungsreich und unterhaltsam. Zum Bespiel mussten wir ein Video für die Spanischklasse drehen, in dem wir uns verkleiden und Rollen spielen. Aber trotz allen Projekten und Hausaufgaben bleibt auch Zeit für Ausflüge übrig. Wir fahren jedes Wochenende zu einem neuen Reiseziel und während dessen erkundigen wir nicht nur die kleinen bezaubernden Städte, sondern auch die einzigartige mexikanische Natur.  In diesem Land kann man wirklich alle Klimazonen finden – Wüsten, Regenwälder, Jungles, Strände, hohe Gebirgen, Canyons. Es bleibt nur die Herausforderung, all diese zu erleben.

Das Stipendium der Bürkert Stiftung, welches in Zusammenarbeit mit der Stiftung Pro DHBW Mosbach verliehen werden kann, fördert Studierende aus dem Bereich Technik während ihres Auslandssemesters. Die Stipendiaten zeichnen sich insbesondere durch ihr fachliches Können aus, setzen sich persönlich für die Belange der Allgemeinheit ein und sind sozial engagiert, an der DHBW oder auch außeruniversitär. Des Weiteren wird bei der Vergabe der finanzielle Bedarf der Studierenden berücksichtigt.

Weitere Informationen zur Christian Bürkert Stiftung gibt es hier.

 

https://www.youtube.com/watch?v=-xWo0cGtZjo&feature=youtu.be
https://www.youtube.com/watch?v=-xWo0cGtZjo&feature=youtu.be

Festival de la cultura y las artes

Technológico de Monterrey in Quertaro, Mexiko