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Die Zeit vergeht wie im Flug

Mein Name ist Julian Bullmann und ich bin 19 Jahre alt. Seit Oktober 2017 studiere ich an er DHBW Mosbach Campus Bad Mergentheim in Kooperation mit dem in Bad Mergentheim ansässigen Energieversorger Stadtwerk Tauberfranken den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Innovations- und Energiemanagement.

Von Redaktion DHBW Mosbach
  • Vergleich der DHBW mit dem MUIC

Mittlerweile sind schon 8 Wochen und somit die Hälfte meines Auslandssemesters in Thailand vergangen. Daher kann ich in diesem Blogbeitrag schon einen guten Einblick geben, was es bedeutet, am MUIC in Salaya anstatt an der DHBW in Bad Mergentheim zu studieren. Erst einmal muss hier die Größe des Campus´ erwähnt werden, denn dieser ist riesig, vergleichbar mit einer kleinen Stadt. Hier fahren Shuttle Busse, arbeiten Verkehrspolizisten, es gibt eine Bank und einige kleinere Supermärkte. Einer dieser kleineren Supermärkte (7 Eleven) ist sogar direkt in unserem Unigebäude, was jedoch nicht wirklich verwunderlich in Thailand ist, da diese 7 Elevens gefühlt alle 200m eine Filiale haben. Auch nach 8 Wochen habe ich noch nicht einmal die Hälfte des Campus´ gesehen, was ich jedoch in den nächsten Wochen noch ändern will. Darüber hinaus ist ein weiterer wichtiger Unterschied die Unterrichtssprache Englisch, wobei diese bis jetzt keine größeren Probleme verursacht hat. Für schwierige Fachwörter gibt es ja das Smartphone als Hilfe. Die Dozenten können fließend Englisch, viele davon auch akzentfrei, somit ist das Verstehen kein großes Problem. Auch Klausuren oder schriftliche Ausarbeitungen in Englischer Sprache waren zu bewältigen, auch wenn man zuvor an der DHBW damit keinerlei Erfahrungen gesammelt hatte. Die Kursgrößen sind ähnlich wie an der DHBW und variieren meistens zwischen 25 und 35 Studenten. Ein weiterer wichtiger Unterschied am MUIC ist die Notenzusammensetzung, welche ich jedoch schon in meinem ersten Blogbeitrag erklärt habe. Ich bin mir jedoch noch nicht sicher, ob ich das System der DHBW oder das der thailändischen Universität besser finde. Das Bestehen der einzelnen Kurse ist vermutlich in Thailand einfacher, da viele verschiedene Parameter in die Endnote einfließen (Midterm-, Finalexams, Projekte, Anwesenheit, Mitarbeit, Hausaufgaben und Tests) und man somit nicht von einer einzigen Klausur am Ende des Semesters abhängig ist. Gute Noten zu holen ist vermutlich an der DHBW  „einfacher“, denn ist die Klausur gut gelaufen, dann hat man auch den Kurs mit dieser Note abgeschlossen. Hier in Thailand muss man in mehreren Prüfungen gut sein, damit auch die Endnote gut wird, jedoch ist der Aufwand für so eine Prüfung nicht vergleichbar mit dem für eine Prüfung an der DHBW, im Gegenzug hat man dann eben mehrere Prüfungen, jedoch verteilt über das Semester.

  • Reisen in Thailand

Da die Prüfungen, Abgaben und Projekte gut verteilt waren, konnten wir unter der Woche lernen und die Wochenenden zum Bereisen von Thailand bzw. Asien nutzen. Schon nach 8 Wochen kann ich sagen, dass ich schon viele Facetten von Thailand gesehen habe. Von kleineren Inseln mit schönen Stränden (Phuket, Koh Larn, Koh Kood, …), über Großstadttrubel in Bangkok oder Pattaya und Dschungel (Nationalpark Khao Sok, …) war alles dabei. Besonders gut an Thailand gefällt mir, dass das Reisen im Vergleich zu Deutschland ziemlich günstig ist und es einem sehr leicht gemacht wird, da das Land sehr auf Tourismus ausgelegt ist. Ob Flugzeug, Zug, Bus, Minivan, Tuktuk oder Taxi, man findet immer ein geeignetes Fortbewegungsmittel oder man wird selber aktiv und mietet sich einen Roller, um z.B. die Inseln zu erkunden. Man ist schon nach nur wenigen Wochen zu einem Reiseexperten geworden. Ein persönliches Highlight zu bestimmen fällt mir sehr schwer, wäre aber vermutlich die „Night Safari“ im Khao Sok Nationalpark mit BBQ in der Dunkelheit mitten im Dschungel. Hier schnitzte unser Guide noch vor Ort alle Utensilien (Tassen, Teller, …) aus Bambusstämmen, was einem das Gefühl der Wildnis noch näher brachte.

Ich hoffe, dass auch die letzten Wochen hier in Thailand genauso genial verlaufen wie die vergangenen und ich noch einige neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln kann. Meine letzten Eindrücke und ein abschließendes Fazit zu meinem Auslandssemster hier in Thailand dann im nächsten Blogbeitrag.

Das Stipendium der Bürkert Stiftung, welches in Zusammenarbeit mit der Stiftung Pro DHBW Mosbach verliehen werden kann, fördert Studierende aus dem Bereich Technik während ihres Auslandssemesters. Die Stipendiaten zeichnen sich insbesondere durch ihr fachliches Können aus, setzen sich persönlich für die Belange der Allgemeinheit ein und sind sozial engagiert, an der DHBW oder auch außeruniversitär. Des Weiteren wird bei der Vergabe der finanzielle Bedarf der Studierenden berücksichtigt.

Weitere Informationen zur Christian Bürkert Stiftung gibt es hier.

 

Mahidol University International College
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07.03.2019 12:33
Toller Bericht! Da wird man neidisch... Viel Spaß weiterhin!!!