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Auslandspraxisphase in Ungarn

Mein Name ist Tobias Stähle, ich bin 21 Jahre alt und studiere Mechatronik an der DHBW Mosbach. In meiner 4. Praxisphase hatte ich die Möglichkeit, die Praxisphase in Ungarn bei Audi Hungaria Zrt. in der Stadt Györ durchzuführen. Da ich schon immer interessiert an anderen Ländern war und ich immer gerne etwas Neues entdecke, habe ich mich für diese Auslandspraxisphase entschieden.

Von Redaktion DHBW Mosbach

An den ersten Tagen bei der Arbeit und in der Stadt musste man sich daran gewöhnen, dass man nicht immer alles versteht, was die Menschen, von denen man umgeben ist, sagen. Das ist jedoch kein Problem, denn notfalls sprechen in Györ sehr viele Menschen entweder gutes Englisch oder Deutsch.

Mein Arbeitsplatz war in der Maschinen-Instandhaltung des Presswerkes Györ. Dank der hilfsbereiten Kollegen konnte ich mich sehr schnell in mein Projekt einarbeiten und dabei einige Erfolge erzielen. Gleichzeitig war es wichtig, ein hohes Maß an Teamfähigkeit und Flexibilität an den Tag zu legen, um Fortschritte im Projekt zu erzielen. Durch einen ständigen Informationsaustausch mit den Kollegen und durch das Koordinieren von Terminen war es möglich, dass sich innerhalb kürzester Zeit bereits spannende Erkenntnisse gewinnen ließen. Dies hat nicht nur mein technisches Verständnis weiter geschult, sondern gleichzeitig auch meine persönliche Menschenkenntnis verbessert. Gerade in einem mir zuvor fremden Land war es sehr spannend, diese Erkenntnisse gewinnen zu dürfen.

Bei Audi Hungaria arbeiten durchschnittlich 30 andere Praktikanten/Erasmus+ Stipendiaten, die ein Auslandspraktikum absolvieren. Bei einem Stammtisch der Praktikanten, der jede Woche stattfindet, war es möglich, spannende Gespräche mit anderen Erasmus+ Stipendiaten zu führen und weitere Freizeitaktivitäten zu planen. Denn von Györ aus kann man innerhalb von 1,5 Stunden mit dem Auto die drei großen Hauptstädte Wien, Bratislava und Budapest erreichen, was sich sehr gut für einen Wochenendausflug anbietet.

Durch den Kontakt mit vielen Menschen bei sportlichen Aktivitäten, wie zum Beispiel Volleyball oder Basketball, habe ich sehr viele neue Freunde gefunden und außerdem nach und nach mein ungarisches Vokabular verbessern können.

Da die Zeit von so vielen wunderbaren Erlebnissen geprägt war, ist es für mich schwierig, einen schönsten Moment zu benennen. Alle tollen Erfahrungen, die ich gemacht habe und die internationalen Kontakte, die ich geknüpft habe, haben dazu beigetragen, dass ich diese Auslandspraxisphase nie vergessen werde. Denn dank der heutigen Technik ist es auch möglich, weiterhin in Kontakt zu bleiben und sich irgendwann erneut zu treffen.

Abschließend möchte ich allen, die diese Auslandspraxisphase möglich gemacht haben und allen, die mich bei meinem Projekt unterstützt haben, meinen Dank aussprechen! Es waren sehr viele schöne Erfahrungen und Eindrücke, die ich sammeln durfte, weshalb ich jedem einen Auslandsaufenthalt während des Studiums nur empfehlen kann.

Szia! (ungarische Verabschiedung)

Auslandspraktikum mit Erasmus+ (SMP)

Ein weiteres Programmziel von Erasmus+ ist es, Studierenden während ihres Studiums oder unmittelbar im Anschluss an ihr Studium (Graduierte) praktische Berufserfahrung im europäischen Ausland zu ermöglichen und dabei die internationale Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen zu fördern.

Studierende können während des Auslandspraktikums ihre persönlichen Fähigkeiten und fachlichen Kenntnisse durch praktische Berufserfahrungen erproben und ausbauen.

Studierende, die ein studienbezogenes Praktikum für einen Zeitraum von mindestens 2 Fördermonaten (60 Tage) aber maximal 3 Fördermonaten (90 Tage) im europäischen Ausland absolvieren, können dafür eine Erasmus+ Förderung beantragen.

Weitere Information über Erasmus+ Förderung finden Sie hier.