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Aufbruch in mein Erasmus-Abenteuer: Willkommen in Budapest!

Jó napot kívánok! Julia vagyok. So sagt man Guten Tag auf Ungarisch. Aber vielleicht nochmal ganz von Anfang und auf Deutsch. Mein Name ist Julia und ich habe mich mit meinen jungen 20 Jahren in mein erstes großes Abenteuer gewagt: Ich bin mit Erasmus in einer der schönsten Städte Europas, nämlich in Budapest!

Von Redaktion DHBW Mosbach

Ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen mit Fachrichtung Internationales Technisches Vertriebsmanagement an der DHBW Mosbach am Campus Bad Mergentheim und habe für das 4. Semester die hohenloher Kleinstadt gegen die osteuropäische Metropole getauscht. Kein schlechter Deal würde ich sagen. Ich freue mich, seit Ende Januar hier zu sein und möchte euch nun einladen, mit mir gemeinsam in das ungarische Leben und Studieren einzutauchen! Los geht’s!

Warum Budapest? Dafür gibt es mehrere Gründe. Ich wollte im europäischen Kulturraum bleiben, da hier vieles viel einfacher ist. Außerdem sind in Budapest viele internationale Studenten, man kann also prima Leute aus verschiedensten Ländern und Kontinenten kennen lernen. Budapest ist berühmt für sein lebendiges Nightlife mit den typischen Ruin Pubs, Clubs und Rooftop Bars. Aber nicht nur Feiern gehen ist hier toll, sondern auch kulturell hat Budapest viel zu bieten. Außerdem ist es ein prima Ausgangspunkt um kürzere oder längere Trips in osteuropäische Umland zu machen. Ihr seht also: Budapest hat mich schon schnell in seinen Bann gezogen.

# Zum ersten Mal alleine wohnen

Das WG-Leben ist für mich noch recht neu, da ich bisher noch zu Hause gewohnt habe. Ich werde hier also zum ersten Mal wirklich auf eigenen Beinen stehen, mit allem was dazu gehört: selbst einkaufen, Wäsche waschen, kochen, spülen, aufräumen, …

Ich bin gespannt, was das WG-Leben noch alles mit sich bringt. Ich teile die Wohnung mit einer Französin und zwei Deutschen.  Dazu gibt es eine recht witzige Story. Meine deutsche Mitbewohnerin heißt ebenfalls Julia, ist ebenso blond wie ich, trägt eine Brille wie ich auch und studiert auch an der DHBW Mosbach. Sie studiert aber BWL am Campus Mosbach, deshalb sind wir uns vorher nie begegnet. Aber wirklich krasse Zufälle gibt es hier und da merkt man, wie klein die Welt doch ist. Ich freue mich auf jeden Fall auf viele tolle Erlebnisse mit meinen Mitbewohnern!

# Zum ersten Mal zu Uni gehen

Die BME Budapest ist eine der größten und renommiertesten Universitäten von Ungarn. Hier studieren ca. 350 Erasmus-Studenten und 24.000 Ungarn. Der Campus befindet sich am Donauufer zwischen zwei Brücken, der Petöfi-Brücke und der Freiheitsbrücke. Der Campus ist dementsprechend also riesig! Meine Kurse finden jedoch nur in drei verschiedenen Gebäuden statt und sobald man alle Räume gefunden hat (was am Anfang durchaus schwierig sein kann) findet man sich auch schnell zurecht.

# Zum ersten Mal feiern gehen in Budapest

In Budapest ist eigentlich jeden Tag etwas los. Mal geht es in die Pubs, mal in die Clubs, mal zum Essen, mal ins Kino. Beim Feiern merkt man eines schnell: Die Ungarn trinken gerne Palinka, ein typischer Aprikosenschnaps, der sehr stark ist. Außerdem lieben sie Fröccs (Weinschorle). Und Bier darf nicht fehlen. Insgesamt macht es wirklich Spaß auszugehen, auch wenn man sich bewusst sein muss, dass am nächsten Morgen natürlich Uni angesagt ist.

# Zum ersten Mal Metro fahren

Die Metro in Budapest kann sowohl sehr modern, als auch uralt sein. Witzig ist, dass es nirgendwo elektronische Zutrittskontrollen gibt, sondern noch  Menschen dort stehen und die Tickets anschauen. Meine Mitbewohnerin meinte nur: „Maschines are replaced by humans.“ Da die Löhne hier recht gering sind, scheint das eine rentable Option zu sein.

# Zum ersten Mal einkaufen

Zum Glück sind Bilder international verständlich, denn sonst wäre es unmöglich in einem ungarischen Supermarkt einzukaufen. Ich habe einmal verzweifelt Quark gesucht, bis ich feststellen musste, dass der ungarische Quark lediglich aus weißen, trockenen Bröseln in einer Plastiktüte besteht. Kaum zu erkennen als Fremder. Obwohl die Löhne für die Einheimischen recht niedrig sind, ist das einkaufen im Supermarkt sogar etwas teurer als in Deutschland. Die Menschen hier müssen also wesentlich mehr von ihrem Einkommen für Lebensmittel ausgeben.

# Zum ersten Mal …?

Ich glaube ich werde hier noch viele Dinge zum ersten Mal in meinem Leben machen. Ich bin total gespannt und voller Vorfreude auf die kommenden Monate. Ich freue mich auf viele Begegnungen, spannende Erlebnisse, neue Freunde, andere Kulturen und viele Reisen in osteuropäische Umland! By the way: eine Stadt haben wir schon abgehakt, nämlich das nahe gelegene Bratislava in der Slowakei.

Seid also gespannt was in den nächsten Wochen alles passiert!

Die Christian Bürkert Stiftung

Das Stipendium der Bürkert Stiftung, welches in Zusammenarbeit mit der Stiftung Pro DHBW Mosbach verliehen werden kann, fördert Studierende aus dem Bereich Technik während ihres Auslandssemesters. Die Stipendiaten zeichnen sich insbesondere durch ihr fachliches Können aus, setzen sich persönlich für die Belange der Allgemeinheit ein und sind sozial engagiert, an der DHBW oder auch außeruniversitär. Des Weiteren wird bei der Vergabe der finanzielle Bedarf der Studierenden berücksichtigt.

Weitere Informationen zur Christian Bürkert Stiftung gibt es hier.