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Alltag mit aufblitzendem Urlaubsfieber - Studieren an der Gold Coast

Herzlich Willkommen zu meinem zweiten Blogbeitrag über den Auslandsaufenthalt in Australien. Nachdem der erste Beitrag von der Auswahl des Landes und den ersten Eindrücken gefüllt wurde, gehe ich heute etwas genauer auf den Alltag und das Studieren an der Gold Coast ein

Von Redaktion DHBW Mosbach

Nun bin ich seit über zwei Monaten in Australien und kann meinen ersten positiven Eindruck definitiv nur unterstreichen. Zwar wird das anfangs angesprochene Urlaubsfeeling vom normalen Alltag häufig überdeckt, dennoch kommt es immer wieder zum  Vorschein.  

Der Alltag beginnt meistens zu relativ humanen Zeiten in der Universität. Meistens schaue ich, dass ich spätestens um 9-10 Uhr in der Uni bin. Entweder stehen Vorlesungen an oder es werden wöchentliche Aufgaben in der Bibliothek abgearbeitet. Die Bibliothek ist an der Griffith Universität bestens ausgestattet, bietet viel Platz zum Lernen und ist deshalb auch immer ein sehr gut besuchter Ort. Die Tage in der Universität sind sehr unterschiedlich. Es gibt Tage, an denen ich frei habe und es gibt Tage, welche sehr gut gefüllt sind. 

An der Uni gibt es neben den Lernmöglichkeiten auch dutzende Freizeitangebote. Sei es Fitnessstudio mit Crossfit-Kursen, Fußball, Tennis, Basketball, Tanzen, Surfkurs etc. Diese Kurse kann man alle für relativ wenig Entgelt  besuchen. 

Meistens komme ich gegen Nachmittag/Abend in meine Wohnung zurück und habe dann aber auch alle Dinge für die Uni erledigt. Ab und zu gönnt man sich auch an freien Tagen auch einen Strand-/Pooltag oder nutzt diese für Tagesausflüge. In meinen zweiwöchigen Spring-Breaks bin ich mit einem Kommilitonen nach Neuseeland gereist und hatte dort 10 unvergessliche Tage! 

Nun komme ich mal zum Aufbau des Studiums in Australien. Generell muss gesagt werden, dass der Aufwand während des Semesters höher ist als in Deutschland. Klar hat man hier weniger Vorlesung, jedoch müssen viele Dinge selbstständig erledigt werden. Zum Beispiel wöchentliche Online Quiz, Homeworks und vor allem Hausarbeiten. Im Gegensatz zu Deutschland setzt sich die Endnote nicht aus einer Klausur, sondern aus vielen kleinen Aufgaben zusammen. Der Vorteil ist, dass ich in nur zwei von fünf Fächern ein Final-Exam schreiben muss und somit das extreme Lernen am Ende eines Semesters etwas ruhiger ausfällt.  

Mein Zwischenfazit von meinem Auslandssemester ist eindeutig sehr positiv. Wer denkt, dass er für vier Monate in den Urlaub fliegt, hat sich definitiv getäuscht. Dennoch ist neben dem Studieren ein sehr gutes Leben möglich. Wer sagt schon nach einem Tag in der Uni zu einem kühlen Bier am Strand/Pool oder in einer Bar nein? Wie gesagt, es lässt sich hier auf jeden Fall sehr gut leben und es ist jetzt schon eine unfassbare Erfahrung, die ich jedem Studenten nur empfehlen kann!  In meinem nächsten und letzten Blogbeitrag (erscheint Anfang Juli) werde ich zum Ende mein Auslandssemester noch einmal für euch Revue passieren lassen.  Vielen Dank für den Besuch auf meinem Auslandsblog.  

Sonnige Grüße aus Australien 

Jakob

Die Christian Bürkert Stiftung

Das Stipendium der Bürkert Stiftung, welches in Zusammenarbeit mit der Stiftung Pro DHBW Mosbach verliehen werden kann, fördert Studierende aus dem Bereich Technik während ihres Auslandssemesters. Die Stipendiaten zeichnen sich insbesondere durch ihr fachliches Können aus, setzen sich persönlich für die Belange der Allgemeinheit ein und sind sozial engagiert, an der DHBW oder auch außeruniversitär. Des Weiteren wird bei der Vergabe der finanzielle Bedarf der Studierenden berücksichtigt.

Weitere Informationen zur Christian Bürkert Stiftung gibt es hier.

Griffith University, Brisbane, Australien