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Abschied nehmen von der Mahidol University und Thailand

Mein Name ist Daniel, ich bin 20 Jahre alt und studiere Wirtschaftsingenieurwesen (mit dem Schwerpunkt „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“) am Campus Bad Mergentheim, doch für mein viertes Theoriesemester war ich bis letzte Woche am International College der Mahidol University (kurz MUIC) in Salaya, Thailand.

Von Redaktion DHBW Mosbach

Verrückt, ich kann mich noch an die Ankunft in Bangkok erinnern, als wäre es gestern gewesen und plötzlich ist das ganze Abenteuer Thailand schon wieder vorüber.  Die 4 Monate vergingen wirklich wie im Flug!

Inwiefern hat mich das Stipendium der Christian Bürkert Stiftung bei meinem Auslandsstudium unterstützt?

Da wir die Informationen über ein mögliches Stipendium der Christian Bürkert Stiftung erst kurz vor unserer Abreise nach Bangkok erhalten hatten, war die Finanzspritze durch das Stipendium ein sehr schöner Bonus, allerdings im Vorhinein nicht fest eingeplant gewesen.  Damit meine ich, dass ich auch ohne die Unterstützung der Christian Bürkert das Auslandssemester in Thailand definitiv angetreten hätte, vor Ort war es jedoch schon sehr angenehm, das Geld der Stiftung als Rückenwind nutzen zu können. So entschieden wir vermutlich das ein oder andere Mal auch dank des Stipendiums etwas großzügiger, wenn es darum ging, mit welchem Verkehrsmittel wir zu unserem Wochenendziel gelangen. Meist hatte man die Wahl zwischen dem teureren Inlandsflug oder dem günstigeren Fernreisebus, aber dafür mit der deutlich längeren Reisezeit. Nahezu immer fiel die Entscheidung auf das wesentlich schnellere Flugzeug, da durch die Förderung der Christian Bürkert Stiftung das Geld etwas lockerer saß, wir während des Semesters sowieso nur das Wochenende zum Reisen hatten und somit eine 15-Stunden-Busfahrt nicht viel Sinn gemacht hätte.

Welche zusätzlichen Kompetenzen habe ich während meines Auslandssemester dazugewonnen?

Ich denke, wenn man sich für mehrere Monate in ein fremdes Land mit einer komplett anderen Kultur begibt, wird man sich vor allem als deutscher Student die Kompetenz „Flexibilität“ zwangsläufig aneignen müssen. Es fängt an mit dem Thema Pünktlichkeit (unsere Logistikvorlesung hat beispielsweise immer mindestens 20 Minuten später begonnen, weil Dozent und Studenten nicht pünktlich waren), geht über das neue, ungewohnte und teilweise nicht identifizierbare Essen (insgesamt fand ich aber die Thai-Küche sehr, sehr lecker) bis hin zur lockeren Lebensweise der Südostasiaten (wenn z.B. ein Taxifahrer müde ist, schiebt er seinen Fahrersitz ganz nach hinten und es wird erstmal ein Mittagsschläfchen abgehalten).

Meinen Auslandsaufenthalt werde ich nie vergessen, weil es der bis jetzt schönste, aufregendste und erlebnisreichste Teil meines dualen Studiums war. Es ist einfach toll, ein fremdes Land bzw. einen neuen Kontinent mit seinen Kulturen kennenzulernen und in dieser Kultur zumindest für ein paar wenige Monate leben zu dürfen.

Ich hoffe, dass meine Blogbeiträge eine gute Werbung für die Auslandsprogramme der DHBW waren, denn es lohnt sich in jedem Fall, über den deutschen Tellerrand hinauszuschauen.

Das Stipendium der Bürkert Stiftung, welches in Zusammenarbeit mit der Stiftung Pro DHBW Mosbach verliehen werden kann, fördert Studierende aus dem Bereich Technik während ihres Auslandssemesters. Die Stipendiaten zeichnen sich insbesondere durch ihr fachliches Können aus, setzen sich persönlich für die Belange der Allgemeinheit ein und sind sozial engagiert, an der DHBW oder auch außeruniversitär. Des Weiteren wird bei der Vergabe der finanzielle Bedarf der Studierenden berücksichtigt.

Weitere Informationen zur Christian Bürkert Stiftung gibt es hier.

 

International College der Mahidol University