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Abruptes Ende

Mein Name ist Maximilian Stümpfig und ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen mit dem
Schwerpunkt Internationales technisches Vertriebsmanagement an der DHBW Mosbach
(Campus Bad Mergentheim). Wie ich in meinem ersten Blockbeitrag bereits erwähnt
habe, verbringe ich mein viertes Semester an der TEC de Monterrey in Querétaro
(Mexiko).

Von Redaktion DHBW Mosbach

Ich melde mich schon wieder aus Deutschland, da auch vor uns das Coronavirus keinen
Halt gemacht hat, aber alles der Reihe nach.
Alltag und Reisen:
Anfang März hatten wir uns alle ziemlich gut in Mexiko eingelebt. Mittlerweile konnten
wir die Dozenten und deren Examen einigermaßen gut einschätzen, sodass auch unter
der Woche noch viel Freizeit übrig war. So konnte ich an zahlreichen Sportkursen der
Universität teilnehmen und abends mit Freunden feiern gehen. Durch das Arbeiten unter
der Woche, konnten wir uns die Wochenenden für weitere Reisen freihalten. So
bestiegen wir den dritthöchsten Monolithen der Welt und genossen die atemberaubende
Aussicht. Ein weiterer Ausflug führte uns in die 20 Millionen Metropole Mexiko City.
Obwohl wir fast das ganze Wochenende damit verbrachten, die Stadt auf eigene Faust
zu erkunden, konnten wir nur einen winzigen Bruchteil der Stadt sehen. Der letzte
Ausflug führte uns nach Puebla, von wo man einen Blick auf den Popocatépetl und den
Iztaccíhuatl (zwei 5000 Meter hohe Vulkane) erhaschen konnte.
Rückreise:
Lange schien es so, als seien wir in Mexiko weit weg von der sich ausbreitenden Corona
Pandemie in Europa, doch Anfang März begannen auch in Mexiko die Fallzahlen
langsam anzusteigen. Obwohl die Fallzahlen in Mexiko noch im zweistelligen Bereich
lagen, schloß die Universität vorsichtshalber den Campus und stellte komplett auf
Online Vorlesungen um. Nach einer weiteren Woche in Mexiko überschlugen sich dann
die Ereignisse. Zahlreiche Firmen forderten ihre Studenten zur Rückkehr nach
Deutschland auf. Des weiteren wurde der internationale Flugverkehr deutlich
zurückgefahren, sodass eine Rückreise zu einem späteren Zeitpunkt nicht möglich
gewesen wäre. Und so musste auch ich, nach nicht einmal zwei Monaten, schweren
Herzens Mexiko verlassen und nach Deutschland zurückkehren. Ich konnte
glücklicherweise einen der letzten Rückflüge ergattern, wohingegen viele meiner
Kommilitonen mehrere Tage am Flughafen festsaßen.
Das Auslandsemester in Mexiko war mit die beste Entscheidung, die ich machen konnte
und ich werde auf jeden Fall irgendwann nach Mexiko zurückkehren.
Durch das Stipendium der Christian Bürkert Stiftung war es mir möglich die schönsten
Orte von Mexiko zu sehen und zu bereisen.
Nos vemos méxico.

Blogbeiträge

Hier findet ihr meinen ersten Blogbeitrag

Christian Bürkert Stiftung

Das Stipendium der Bürkert Stiftung, welches in Zusammenarbeit mit der Stiftung Pro DHBW Mosbach verliehen werden kann, fördert Studierende aus dem Bereich Technik während ihres Auslandssemesters. Die Stipendiaten zeichnen sich insbesondere durch ihr fachliches Können aus, setzen sich persönlich für die Belange der Allgemeinheit ein und sind sozial engagiert, an der DHBW oder auch außeruniversitär. Des Weiteren wird bei der Vergabe der finanzielle Bedarf der Studierenden berücksichtigt.

Weitere Informationen zur Christian Bürkert Stiftung gibt es hier.

TEC de Monterrey in Querétaro
Bild des Benutzers Volker Siegismund

Volker Siegismund

08.04.2020 14:39
Hallo Herr Stümpfig, schade, adss der Corona-Virus (wie vielen Ihrer Kommilitonen) ein wenig das Auslands-Vergnügen getrübt hat! Aber schön zu lesen, dass es sich für Sie dennoch gelohnt hat uns Sie bereits planen, nochmals nach Mexiko zu gehen! Machen Sie weiter bei den 19er-Kursen Werbung!!!