DHBW Mosbach und iWelt AG

Annika startete im September 2016 ihr duales Bachelor-Studium Wirtschaftsinformatik bei der iWelt AG in Eibelstadt bei Würzburg. Ihre Theoriephasen absolviert sie an der DHBW Mosbach. Annika hat seitdem viel miterlebt: Von der main.IT, Konferenz für IT und Media bei der iWelt, bis zur Planung und Erstellung einer webbasierten Anwendung. Schon immer interessierte sich Annika für Computer und Technik. Reines Informatik ist ihr aber zu trocken, denn auch ihr Organisationstalent will sie entfalten. Nach dem Abitur entscheidet sie sich deshalb für ein Studium der Wirtschaftsinformatik. Fundierte Praxis will sie trotzdem nicht missen. Die Entscheidung für ein duales Studium liegt deshalb auf der Hand.

DHBW Mosbach:

Wie läuft dein Studium ab und was gefällt dir daran besonders?

Annika Schröder:

Die Theoriephasen an der DHBW dauern immer rund drei Monate. Ungefähr die Hälfte meines Unterrichts ist Informatik, der restliche Teil Wirtschaft. In Informatik geht es zum Beispiel um die Bereiche Java, Web-Entwicklung und Software-Engineering. Dabei haben wir eher theoretische Fächer zur Konzeption von Anwendungen, aber auch praktische Fächer, in denen wir selbst am Computer ran dürfen, zum Beispiel zum Thema Datenbanken. In Wirtschaft geht es um die klassischen Fächer wie Finanzbuchhaltung, Marketing und Kosten- und Leistungsrechnung. Was mir total gut gefällt, ist der Austausch mit Studenten der anderen Praxisunternehmen. Auch wenn wir Projekte in Gruppenarbeit entwickeln, kann ich viel lernen. Natürlich macht mir auch das typische Studentenleben in meiner WG in Mosbach viel Spaß.

DHBW Mosbach:

Klingt spannend und was macht deine Praxisphasen bei der iWelt so besonders?

Annika Schröder:

Am Anfang bekam ich einen kurzen Einblick in die Abteilungen der iWelt. Da konnte ich schon einiges mitnehmen. In meinen Praxisphasen lerne ich viel von erfahrenen Kollegen und kann anwenden, was ich in der Theorie gelernt habe. Andersherum funktioniert es genauso: Ich sammle in meinen Praxisphasen Vorkenntnisse, die ich dann wieder in der Theorie in Mosbach lerne. Ein jährliches Highlight bei der iWelt ist die main.IT, Konferenz für IT und Media, bei der sich IT- und Medienleute aus der ganzen Region treffen. Da durfte ich mir alle Vorträge anhören, zum Beispiel zum Thema Holodeck vom Fraunhofer Institut. Das fand ich futuristisch und beeindruckend. Auch wenn es vielleicht gar nicht so typisch IT ist, aber bei der iWelt sind fast alle ziemlich sportlich. Deshalb gibt es auch Angebote wie eine Laufgruppe, die sich in der Mittagspause trifft, oder Badminton nach der Arbeit, da gehe ich auch gerne hin.

DHBW Mosbach:

Wie sieht ein typischer Tag bei dir aus, was fällt dir als erstes ein?

Annika Schröder:

Mein typischer Arbeitstag ist recht abwechslungsreich. Schon in der ersten Praxisphase durfte ich mitprogrammieren. Jetzt, in der zweiten Praxisphase, habe ich mein eigenes IT-Projekt bekommen. Mein Tag besteht aus Abstimmungen und Meetings mit Kollegen und natürlich viel Arbeit am Computer, um Konzepte zu erstellen und zu programmieren. Bei meinem aktuellen Projekt soll ich innerhalb von drei Monaten mit Unterstützung von erfahrenen Entwicklern einen webbasierten Prototypen konzipieren und umsetzen. Diese Anwendung soll dann die Verwaltung von Themen und Terminen für das interne Schulungsprogramm der iWelt vereinfachen.

DHBW Mosbach:

Wie lief die Bewerbung ab?

Annika Schröder:

Krick, die Unternehmensfamilie zu der die iWelt gehört, ist bei uns in der Region sehr bekannt. Deshalb habe ich mich online bei der Würzburger Medienakademie beworben, ie auch die Ausbildungsaktivitäten von Krick bündelt. Dann gab es ein Bewerbungsgespräch und es hat gleich geklappt.

DHBW Mosbach:

Würdest du das Studium weiterempfehlen? Was sind deine Tipps für Bewerber?

Annika Schröder:

Das Studium würde ich auf jeden Fall empfehlen. Für alle, die noch nicht sicher sind, gibt es Schnuppertage an der DHBW, wo man sich mal in Vorlesungen reinsetzen kann. Natürlich gibt es auch formale Voraussetzungen wie zum Beispiel das Abitur oder Fachabitur, wenn man studieren will. Was mir auch geholfen hat, um mich zu entscheiden, sind Praktika. Ist man sich dann sicher, wo man sich bewerben will, sollte man sich vorher gut über das Unternehmen informieren. Und ich würde jedem raten, nur das zu studieren, was einen wirklich interessiert.

DHBW Mosbach:

Wo siehst du dich nach deinem Studium?

Annika Schröder:

Ein Job im Bereich der Software-Entwicklung könnte ich mir gut vorstellen. Aber ein bisschen habe ich ja noch bis zum Ende meines Studiums.